Gerade wenn man noch ein Strickanfänger ist oder noch nicht so oft gestrickt hat, ist man von der schieren Masse an verschiedenen Garnen und Wollarten beeindruckt und vielleicht auch ein bisschen überfordert. Doch es gibt für die einzelnen Garne auch sehr unterschiedliche Arten wie man sie verwenden kann. Ein sehr wichtiges und bekanntes Garn ist das sogenannte Lace Garn. Dieses Garn ist ein ausgesponnenes Garn und sehr dünn. Es eignet sich also besonders gut für feine und filigrane Arbeiten. Es ist also sehr gut geeignet für dünne Schals und Tücher. Verarbeitet oder „verstrickt“ wird das Lace Garn mit dickeren Nadeln. Bei dieser Methode wirkt das Garn dann fast etwas löchrig, wie zum Beispiel Spitze oder ähnliches.

Damit das Garn und vor allem das Muster nach dem Stricken auch richtig zur Geltung kommt werden die Tücher meistens gespannt. Der Umgang mit dieser Art von Garn kann am Anfang kleine Schwierigkeiten machen, jedoch kommt man mit etwas Übung nach kurzer Zeit gut damit zurecht. Beim Lace Garn läuft jeder Strang ca. 600 bis 800 Meter. Das bedeutet, dass ein einziger Strang bereits meistens für ein ganzes Tuch reicht. Mit Lace kann man nicht nur mit komplizierten Mustern einen schönen Schal oder ein dünnes Tuch herstellen. Schon einfache Muster erzielen meistens schon eine enorme Wirkung. Das Garn wirkt nicht nur leicht sondern vermittelt auch ein sehr angenehmes und hauchzartes Tragegefühl auf der Haut. Das Lace ist aber nicht unbedingt etwas für Anfänger. Wenn man aber schon ein bisschen Erfahrung mit anderen Wollsorten hat, geht das Stricken mit Lace sehr leicht von der Hand.